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2013-06-04

Tipps und Tricks zum Thema Terminologie - Webinare, Teil 2

Terminologie und wie man Terminologiearbeit erfolgreich aufbaut - darum geht es in diesem Teil unserer losen Serie nützlicher Webinar-Aufzeichnungen. Wir greifen dabei vor allem auf die Ressourcen von SDL zurück. Ein herzliches Danke an dieser Stelle an SDL für die vielfältigen Informationen! Bei Spezialthemen schöpfen wir aus unserem Fundus bei Kaleidoscope.

Warum Terminologie?

Sie wollen Ihre Marken, Botschaften, Produkt-Merkmale und -Funktionen präzise kommunizieren? Und das sowohl an ihre Kunden als auch an Ihre Kollegen? Dann benötigen Sie eine einheitliche Terminologie. Die ist auch angesichts rechtlicher Auflagen, wie etwa Produkthaftung und Maschinenrichtlinien, von größter Bedeutung. Nicht zuletzt sind einheitliche Ausgangstexte die Grundvoraussetzung für Präzision und Automatisierung in der Mehrsprachigkeit. 
Die richtige Software unterstützt Sie bei dieser wichtigen Aufgabe. Doch dazu mehr in einem weiteren Blogbeitrag und auf unserer Website.

Hier nun unsere Webinare-Tipps: 
Effektives und effizientes Terminologiemanagement
Angelika Zerfass, Terminologieexpertin, präsentiert in diesem einstündigen Webinar, wie Terminologie effektiv und effizient gemanagt werden kann.
Das Webinar umfasst u.a. folgende Bereiche:
  • Was ist Terminologiemanagement?
  • Terminologieerstellung, -management and -prüfung: was sollte beachtet werden?
  • Wie können Termbanken strukturiert werden?
Dieses Webinar richtet sich an Neueinsteiger wie auch an Erfahrene, die mehr zu den best practices im Terminologiemanagement erfahren wollen.

Erfolgreiches Terminologiemanagement im Unternehmen - Ergebnisse der tekom-Studie
Terminologiearbeit ist in vielen Unternehmen ein aktuelles Thema: In diesem Webinar präsentiert Prof. Dr. phil Klaus-Dirk Schmitz die Ergebnisse der Terminologiestudie, die von der tekom (Dr. Daniela Straub) in Kooperation mit der Fachhochschule Köln (Prof. Dr. phil Klaus-Dirk Schmitz, Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation) erstellt worden ist.

Wann macht sich Terminologie bezahlt?
Dr. Rachel Herwartz, TermSolutions zeigt, wie sich mit Hilfe von Interviews und einer Tabellenkalkulation berechnen lässt, welche Kosten in einem Unternehmen entstehen, wenn Terminologiemanagement fehlt. Auch lässt sich ermitteln, wie durch die Kombination von Personal und Software der Nutzen von Terminologie erhöht werden kann.

ECQA Certified Terminology Manager
Das neue Berufsprofil "Certified Terminology Manager " der European Certification and Qualification Association (ECQA) bündelt die verschiedenen Fähigkeiten der in diesen Bereichen tätigen Personen. Das Programm spricht neben Grundlagen der Terminologiearbeit auch Themen wie Synergien, Schnittstellen im Unternehmen, Kosten-Nutzen-Faktor, erfolgreiche Kommunikation in globalen Märkten, Produkthaftung und Copyright an.

Terminologiearbeit von Anfang an
Thomas Imhof, Business Consultant und Geschäftsführer von localix.biz - language technology consulting, zeigt in diesem Webinar, wie eine erfolgreiche Terminologiearbeit aufgebaut sein sollte.

Corporate Wording® -- Der Wert einer klaren Unternehmenssprache
Terminologie ist neben Verständlichkeit, Wortvielfalt und Emotionsgehalt eine Säule von Corporate Wording. Hans-Peter Förster hat mit „Corporate Wording und der 4-Farben-Sprachmethode" eine Strategie entwickelt, wie Unternehmen die Zielgruppen-Ansprache ihrer Kunden gekonnt umsetzen. 
In diesem Webinar stellen Ihnen Hans-Peter und Andreas Förster die 4-Farben-Sprache vor. So sind Sie bestens gerüstet, wenn es darum geht, Ihre Kunden typgerecht in "vier Farben" anzusprechen. 

Wollen Sie mehr zu dem Thema Corporate Wording in allen Sprachen erfahren? Hans-Peter Förster veranstaltet gemeinsam mit SDL und Kaleidoscope am 14. November 2013 in Wien dazu ein Seminar

Die Grenzen der Excel-Liste in der Terminologiearbeit
In diesem Webinar zeigt Ihnen Tom Imhof, Buisness Consultant, wodurch sich einfache (Excel-) Terminologielisten und professionelle Terminologiemanagementlösungen unterscheiden und wie Sie als Unternehmen mit dem richtigen Ansatz einen hohen Nutzen aus Terminologiearbeit ziehen können.

2011-10-27

Event Globales Marketing - Herausforderung, Chancen und Best Practices

Globales Marketing – wie funktioniert das eigentlich genau?

Was sind die „Do’s and Dont’s“ dieser Herausforderung für jedes Marketingteam? Worauf gilt es bei Internationalisierung und Lokalisierung besonders zu achten?

Antworten auf diese und viele andere Marketingfragen bekommen Sie am 10.11.2011.
 
Dr. Svend Hollensen, Autor des internationalen Bestsellers „Global Marketing“, wird Ihnen in seinem Impulsreferat wertvolle Einsichten aus der Theorie und Praxis geben.
Als Spezialisten für Global Information Management-Lösungen, die effiziente Prozesse der Mehrsprachigkeit und eine einheitliche Terminologie in allen Sprachen sicherstellen, bringen Kaleidoscope und SDL wesentliche Erfahrungen und Best Practices ein.

Sie sind verantwortlich für die Internationalisierung Ihrer Produkte und/oder die Globalisierungsstrategie Ihres Unternehmens? Dann sollten Sie unbedingt dabei sein!

Wann: Donnerstag, 10.11.2011, ab 14 Uhr bis ca. 18 Uhr

Keynote-Speech: Dr. Svend Hollensen, Associate Professor of International Marketing an der Universität von Süddänemark in Sønderborg. Neben seiner akademischen Ausbildung bringt er auch praktische Erfahrungen mit, da er u.a. als International Marketing Coordinator für ein großes dänisches Unternehmen (Danfoss A/S) und International Marketing Manager einer Landmaschinenfirma tätig war.
Sein Buch „Global Marketing” ist außerhalb den USA das meistverkaufte Buch des Genres „Internationales Marketing“.
Wo: Wien, Terrasse Kahlenberg, Am Kahlenberg 2-3, A-1190 Wien

Anmeldung: E-Mail an info@kaleidoscope.at genügt!

Kaleidoscope bietet bewährte Software und Prozessberatung. Wir unterstützen seit 1996 international tätige Unternehmen wie Blum, Fronius, Andritz, Frequentis, Salomon Automation oder auch die Österreichische Nationalbank dabei, mehrsprachige Produktinformationen rasch, kostengünstig und qualitätsgesichert zu erstellen und zu verwalten.

SDL ist das weltweit führende Unternehmen im Bereich Global Information Management. SDL bietet die weltweit marktführende Software, die Unternehmen bei der Erstellung und Pflege aller mehrsprachigen Inhalte unterstützen.

2011-09-15

Globales Marketing

So schnell kann es gehen. Gestern noch der „Mega-Hype“, sind „Social Media“ heute schon wieder ein alter Hut. „Globales Marketing“ heißt der neue Trend. Oder auch „Multilingual Branding“. Allein die Fülle der neuen Schlagwörter zeigt, dass es sich hier um eine neues, weitgehend unbearbeitetes Themenfeld handelt. Da und dort gibt es zwar den einen oder anderen Feldversuch. Ganzheitliche Ansätze, wie man dieses brisante Thema erfolgreich meistern kann, fehlen aber noch völlig.
Hausaufgaben machen

Weiter als in der Marketingabteilung sind da die Kollegen der Produktdokumentation. Hier gibt es schon erfahrene „Lokalisierer“, die gewohnt sind, Inhalte an die jeweiligen, regional oft beträchtlich unterschiedlichen Bedürfnisse anzupassen. Erste Versuche, diese bestehende Infrastruktur für das „Globale Marketing“ zu nutzen, waren viel versprechend. Generell lässt sich diese neue Herausforderung nur lösen, wenn die Hausaufgaben gemacht werden.
Es geht also darum,
  1. strategisch zu planen,
  2. alle Maßnahmen zu integrieren,
  3. messbare Ziele zu setzen und zu überprüfen,
  4. erfolgreiche Lokalisierungsprozesse mit funktionierendem Workflow, bewährter Software, konsistenter Terminologie, Translation Memories und In-Country-Reviews zu übernehmen,
  5. ein Basispaket mit einem Subset an Terminologie, Claims, Slogans, Brands und wichtigen Botschaften für jeden Markteintritt zu definieren,
  6. die richtigen Übersetzer zu finden.
Die Wahl des Übersetzungspartners ist von entscheidender Bedeutung. Schließlich geht es bei der notwendigen Lokalisierung um weit mehr als „nur“ eine Übersetzung.

Erfolg oder Stückwerk

Richtig ausgeführt trägt dieser Prozess, wie man die wichtigsten „globalen“ Botschaften auf die jeweiligen „lokalen“ Gegebenheiten adaptiert, ganz wesentlich zum Gelingen von „Global Marketing“ bei. Falsch gemacht bleibt – im besten Fall – alles nur Stückwerk. Im schlechtesten Fall sind Facebook, Twitter, Badoo, Orkut, Hi5, Renren, Cyworld und wie die ebenfalls oft lokal dominanten Social Media-Möglichkeiten alle heißen, voll davon. Dann wird der Globus schnell zum Dorf und ein Mega-Flop droht.
P.S. Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen wollen: Kaleidoscope plant für November eine Veranstaltung zu diesem Thema. Als Keynote-Speeker haben wir Svend Hollensen gewinnen können. Der international anerkannte Fachmann auf dem Gebiet des Globalen Marketings wird sicher einige interessante Aspekte und Einsichten zu diesem Thema bieten. Kontaktieren Sie uns einfach unter info(at)kaleidoscope.at. Wir halten Sie auf dem Laufenden.