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2014-04-14

Das war die tekom Frühjahrskonferenz 2014 in Augsburg

Interessante Vorträge und wie meistens bei der Frühjahrskonferenz genügend Zeit für vertiefende Gespräche bot die tekom dieses Jahr in Augsburg.

Neben der kontroversiell-interessanten Key Note von Manfred Spitzer zum Thema „Digitale Demenz“ stachen vor allem folgende Vorträge ins Auge:

Petra Dutz von SDL zeigte in ihrem Tutorial "Die Grenzen der Excel-Liste in der Terminologiearbeit“ auf, denn: Terminologie ist weit mehr als nur eine Wortliste. Vielmehr ist Terminologie ein strategisches Instrument, das die Markenidentität des Unternehmens schärft, effiziente Kommunikation erst ermöglicht und den internationalen Auftritt erfolgreich macht. Viele verwalten aber ihre Terminologie in einer Excel-Liste.
„Doch wie viele Kollegen haben diese Terminologieliste täglich im Gebrauch? Und verwenden sie immer die aktuellste Version? Anhand dieser zentralen Fragen zeigen sich schnell die Nachteile von Excel & Co.: Terminologielisten müssen nach Aktualisierungen immer wieder neu verteilt werden. Auch besteht in der Regel nicht die Möglichkeit, mit beliebig vielen Benutzern gleichzeitig auf die Liste (=Datei) zuzugreifen. Die Grenzen sind spätestens dann erreicht, wenn mehrere Benutzer die Möglichkeit haben sollen, neue Terminologie hinzuzufügen, zu verändern oder zu beantragen.“

Wie diese Grenzen in der Praxis überwunden werden, schilderte Simon Slodowicz sehr anschaulich, als er über die „Terminologiearbeit bei Roche Diagnostics“ in der Technischen Dokumentation referierte. Dabei beschrieb er die Hauptphasen der Terminologiearbeit während eines Dokumentationsprojekts, z.B. Erarbeitung neuer Einträge, Terminologiereview der Dokumentation in der Ausgangssprache aber auch die Erarbeitung und Bereitstellung der Übersetzungsäquivalenten in den Zielsprachen. Er verwies auf die wichtigsten Herausforderungen, z.B. Koordination der vielen Reviewteilnehmer, sowie skizziert die nächsten Schritte, wie Darstellung der Daten in einem Netzwerk. Kleine Anmerkung für interessierte Beobachter: Roche Diagnostics setzt bei der Autorenunterstützung auf Acrolinx und verwendet SDL MultiTerm und quickTerm von Kaleidoscope für die Terminologiearbeit. Die vielen Fragen aus dem Publikum bewiesen, wie praxisrelevant der Vortrag von Simon Slodowicz war.

Dass der Nutzen von Terminologiearbeit in einem Unternehmen die Kosten bei weitem übersteigt, würden wohl die meisten Terminologen bejahen. Ulrich Schmidt wollte es aber genau wissen und stellte auf Basis eines vom Deutschen Terminologie-Tag ausgearbeiteten, äußerst detaillierten Excel-Sheets eine ganzheitliche Kosten-Nutzen-Analyse an. Schmidt beleuchtete alle Kostenfaktoren, den monetären und "weiche" Nutzen sowie – die meist vernachlässigten - Unternehmensrisiken bei Nichteinführung. Mit dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise über den gesamten Produktlebenszyklus gelang es, ein ROI und der benötigte Personalbedarf darzustellen.

Auch Kaleidoscope war mit einem Vortrag zum Thema „Die Sprache als zentrales Element des Unternehmensauftritts“ vertreten. Anita Wilson von eurocom und Klaus Fleischmann machten auf eine interessante Entwicklung aufmerksam: Obwohl Firmen mit der Öffentlichkeit konsistent kommunizieren wollen, lassen sie die Sprache außer Acht. Dabei könnte Sprachenmanagement Zeit und Kosten sparen, (Sprach-) Qualität erhöhen, Knowledge Management verbessern, unbeabsichtigte Patent- und Markenrechtsverletzungen sowie Haftungsverpflichtungen minimieren. Im Kurztutorial zeigten sie, wie ein global tätiges Unternehmen mit einem Sprachdienstleister Sprachenmanagement entwickelt, umsetzt, Übersetzer, Reviewer, Fachleute und Endkunden einbindet und den Input aus Übersetzungs-Review und Übersetzer-Rückfragen konstruktiv und effizient nutzt. Mehr dazu später...

2013-06-04

Tipps und Tricks zum Thema Terminologie - Webinare, Teil 2

Terminologie und wie man Terminologiearbeit erfolgreich aufbaut - darum geht es in diesem Teil unserer losen Serie nützlicher Webinar-Aufzeichnungen. Wir greifen dabei vor allem auf die Ressourcen von SDL zurück. Ein herzliches Danke an dieser Stelle an SDL für die vielfältigen Informationen! Bei Spezialthemen schöpfen wir aus unserem Fundus bei Kaleidoscope.

Warum Terminologie?

Sie wollen Ihre Marken, Botschaften, Produkt-Merkmale und -Funktionen präzise kommunizieren? Und das sowohl an ihre Kunden als auch an Ihre Kollegen? Dann benötigen Sie eine einheitliche Terminologie. Die ist auch angesichts rechtlicher Auflagen, wie etwa Produkthaftung und Maschinenrichtlinien, von größter Bedeutung. Nicht zuletzt sind einheitliche Ausgangstexte die Grundvoraussetzung für Präzision und Automatisierung in der Mehrsprachigkeit. 
Die richtige Software unterstützt Sie bei dieser wichtigen Aufgabe. Doch dazu mehr in einem weiteren Blogbeitrag und auf unserer Website.

Hier nun unsere Webinare-Tipps: 
Effektives und effizientes Terminologiemanagement
Angelika Zerfass, Terminologieexpertin, präsentiert in diesem einstündigen Webinar, wie Terminologie effektiv und effizient gemanagt werden kann.
Das Webinar umfasst u.a. folgende Bereiche:
  • Was ist Terminologiemanagement?
  • Terminologieerstellung, -management and -prüfung: was sollte beachtet werden?
  • Wie können Termbanken strukturiert werden?
Dieses Webinar richtet sich an Neueinsteiger wie auch an Erfahrene, die mehr zu den best practices im Terminologiemanagement erfahren wollen.

Erfolgreiches Terminologiemanagement im Unternehmen - Ergebnisse der tekom-Studie
Terminologiearbeit ist in vielen Unternehmen ein aktuelles Thema: In diesem Webinar präsentiert Prof. Dr. phil Klaus-Dirk Schmitz die Ergebnisse der Terminologiestudie, die von der tekom (Dr. Daniela Straub) in Kooperation mit der Fachhochschule Köln (Prof. Dr. phil Klaus-Dirk Schmitz, Institut für Translation und Mehrsprachige Kommunikation) erstellt worden ist.

Wann macht sich Terminologie bezahlt?
Dr. Rachel Herwartz, TermSolutions zeigt, wie sich mit Hilfe von Interviews und einer Tabellenkalkulation berechnen lässt, welche Kosten in einem Unternehmen entstehen, wenn Terminologiemanagement fehlt. Auch lässt sich ermitteln, wie durch die Kombination von Personal und Software der Nutzen von Terminologie erhöht werden kann.

ECQA Certified Terminology Manager
Das neue Berufsprofil "Certified Terminology Manager " der European Certification and Qualification Association (ECQA) bündelt die verschiedenen Fähigkeiten der in diesen Bereichen tätigen Personen. Das Programm spricht neben Grundlagen der Terminologiearbeit auch Themen wie Synergien, Schnittstellen im Unternehmen, Kosten-Nutzen-Faktor, erfolgreiche Kommunikation in globalen Märkten, Produkthaftung und Copyright an.

Terminologiearbeit von Anfang an
Thomas Imhof, Business Consultant und Geschäftsführer von localix.biz - language technology consulting, zeigt in diesem Webinar, wie eine erfolgreiche Terminologiearbeit aufgebaut sein sollte.

Corporate Wording® -- Der Wert einer klaren Unternehmenssprache
Terminologie ist neben Verständlichkeit, Wortvielfalt und Emotionsgehalt eine Säule von Corporate Wording. Hans-Peter Förster hat mit „Corporate Wording und der 4-Farben-Sprachmethode" eine Strategie entwickelt, wie Unternehmen die Zielgruppen-Ansprache ihrer Kunden gekonnt umsetzen. 
In diesem Webinar stellen Ihnen Hans-Peter und Andreas Förster die 4-Farben-Sprache vor. So sind Sie bestens gerüstet, wenn es darum geht, Ihre Kunden typgerecht in "vier Farben" anzusprechen. 

Wollen Sie mehr zu dem Thema Corporate Wording in allen Sprachen erfahren? Hans-Peter Förster veranstaltet gemeinsam mit SDL und Kaleidoscope am 14. November 2013 in Wien dazu ein Seminar

Die Grenzen der Excel-Liste in der Terminologiearbeit
In diesem Webinar zeigt Ihnen Tom Imhof, Buisness Consultant, wodurch sich einfache (Excel-) Terminologielisten und professionelle Terminologiemanagementlösungen unterscheiden und wie Sie als Unternehmen mit dem richtigen Ansatz einen hohen Nutzen aus Terminologiearbeit ziehen können.

2013-05-13

Terminologiearbeit im Zeitalter von Social Media

Die Bedeutung von Terminologie nimmt ständig zu. Unternehmen versuchen daher einen umfassenden Prozess einzuführen, damit die Anwender von standardisierten Sprachressourcen profitieren können. Oft ist die zentrale Frage dabei: "Wie begeistere ich Kollegen und finde möglichst viele Mitstreiter für die gemeinsame Sache?“ Um diese Herausforderungen zu meistern, bietet quickTerm mit seiner neuen Version 5.3 viele Neuerungen.

Das kollaborative Rad muss für Terminologie nicht erst erfunden zu werden. In vielen Bereichen zeigen uns Soziale Medien und Web 2.0 in Kombination mit ständig verfügbaren Informationen auf mobilen Endgeräten die wunderbare neue Welt der Kooperationsmöglichkeiten und wie Menschen für ein gemeinsames Ziel zu motivieren sind.

Daher bietet quickTerm 5.3 zahlreiche Möglichkeiten, das Mitmach-Web für die eigene Terminologiearbeit zu nutzen. Ein „Term of the Week“ oder ein Terminologie-Quiz machen z.B. das Terminologieangebot im Intranet attraktiver und verankern es im Bewusstsein der Benutzer. Terminologen können wichtige Termeinträge den Kollegen empfehlen, die ihrerseits Termeinträge einfach „liken“ können. Die Suchfunktionen lassen sich durch Anbieter wie Leo, Pons, Linguee, oder firmeneigene Datenbestände etc. erweitern.

Erweiterte Workflows


Ausläufer dieser Social Media Möglichkeiten finden sich auch in den überarbeiteten und erweiterten Workflows, die wesentlich interaktiver gestaltet sind. So kann etwa mit der Chat Funktion jede Aufgabe „besprochen“ werden; es können Rückfragen gestellt werden, Aufträge hinterfragt, übernommen oder abgelehnt werden. Weiters kann man an Abstimmungen teilnehmen –oder nicht.

Völlig neu ist weiters die Funktion, mit der Benutzer neben einem völlig neuen Term-Antrag auch einen Änderungsantrag oder Übersetzungsantrag zu bestehenden Einträgen an den Terminologen stellen. Dieser überprüft den Antrag und kann ihn entweder sofort speichern oder als „Aufgabe“ an einen weiteren Kollegen weiterleiten.

Ebenfalls erweitert präsentiert sich in quickTerm 5.3 der Übersetzungs-Workflow. Ein neuer, team-orientierter Arbeitsablauf unterscheidet zwischen Übersetzungsgruppen und Haupt-Übersetzer und bietet Korrekturleseschleifen vor dem Freigabeprozess.

Alle Aufgaben, von der Freigabe über die Definition bis hin zur Übersetzung, bekommen Deadlines, an die mittels E-Mails automatisch erinnert wird.

Benutzerfreundlichkeit


Als Software-Lösung sowohl für den Experten als auch für den Gelegenheitsnutzer steht bei jedem quickTerm Release die Benutzerfreundlichkeit im Mittelpunkt. Auf Anregung unserer Anwender bietet die Version 5.3 Volltextsuche als Option, die Möglichkeit Shortcuts zu verwenden, Feedback in CSV- oder XLS-Format zu exportieren und und und…

Ganz neu ist auch das „Dashboard“, das Steuerungszentrum von quickTerm: Versionierung, Änderungsverfolgung sowie ein genauer Überblick über die historische Entwicklung, Statistiken zu den Zugriffen oder zu den Freigabeprozessen sind hier nur einige der neuen Anwendungsmöglichkeiten. Im Dashboard lässt sich auch ganz einfach der Inhalt der Termdatenbank zwischen zwei bestimmten Zeitpunkten vergleichen oder Einträge, Sprachen oder der gesamte Inhalt auf eine frühere Version der Termdatenbank zurücksetzen.

quickTerm bequem anpassen und konfigurieren


Die quickTerm Webschnittstelle stellt sich signifikant überarbeitet dar. Der Administrator kann nun viele Optionen einstellen. Die Erfahrungen aus vielen großen Anpassungsprojekten schlagen sich in einer viel flexibleren Grundstruktur nieder, die wesentlich größere optischen Änderungen als bisher erlaubt.

Auf vielfachen Wunsch erfährt auch das Stylesheet in quickTerm 5.3 wesentliche Erweiterungen. Kundenspezifische Anpassungen für Erstellen, Klonen und Löschen bekommen eine neue technische Lösung und werden so einfacher umsetzbar. Bilder können auf Wunsch sofort angezeigt werden und der Eingabefilter lässt sich sprachenspezifisch festlegen. Die überarbeiteten Eingabemasken bieten nun die Möglichkeit, Hyperlinks einzufügen, optionale "Picklisten" – auch hierarchische Picklisten – um Felder zu konfigurieren etc.

Die Konfiguration und Administration von quickTerm wurde nicht zuletzt aufgrund der Fülle neuer Funktionen "aufgeräumt", Redundanzen beseitigt. Anstatt neue Rollen zu schaffen, können Benutzergruppen mittels Optionen Änderungsanträge stellen oder erhalten,

Das sind nur einige der Änderungen, mit denen quickTerm 5.3 Terminologiearbeit weiter erleichtert. quickTerm 5.3 ist ab Mai 2013 verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter www.quickterm.at.

Eine detaillierte Liste aller Neuerungen senden wir Ihnen gerne zu! E-Mail genügt.

Über quickTerm - Terminologie für Alle

quickTerm macht Terminologie-Arbeit schnell, unkompliziert und passt sie genau an die Bedürfnisse der Benutzer an. Gelegenheitsnutzer schätzen besonders das intuitive Benutzerinterface und die verständliche Darstellung der Terminologie-Inhalte. Alle Anwender greifen schnell und unkompliziert aus allen Windows-Applikationen per Hotkey auf die Terminologie zu, Kenntnisse von Terminologie-Lehre oder –Tools sind dazu nicht notwendig. Gleichzeitig steht den Terminologen alle Möglichkeiten offen, den Terminologie-Workflow und –Terminologie-LifeCycle zu managen.  Kurz: quickTerm baut auf der Datenbank von SDL MultiTerm auf, erschließt allen Anwendern den vollen Funktionsumfang des De-facto-Branchenstandards und erweitert die Terminologiearbeit um Workflowmanagement und Life-Cycle-Management.

2013-03-12

Corporate Wording® über Sprachgrenzen hinweg


Seminar mit Hans-Peter und Andreas Förster: Wie vermittle ich meine Markenbotschaften - global und international


Identität braucht eine klare Sprache. Undifferenziertes, Floskeln und Buchstaben-Prozessionen beeinträchtigen das positive Image eines Unternehmens. Zur deutschen Sprach-Pauschalität gesellen sich durchschnittlich 27 Fremdsprachen auf einer globalen Website. Tendenz steigend. Wie schafft es da die Marketingabteilung, Wörter wirkungsvoller zu nutzen, markenkonform zu kommunizieren, sich stilistisch deutlicher abzuheben und terminologische Konsistenz auf all ihren Märkten zu gewährleisten? Hans-Peter und Andreas Förster zeigen am 14. November in Wien, wie Sie Ihre Unternehmenssprache effektiv einsetzen.

Hans-Peter Förster hat sich mit Corporate Wording- (CW) in D-A-CH seit rund 20 Jahren etabliert. Kein Wunder, wirkt CW doch in viele gewünschte Richtungen: Konsistente Positionierung, gezielte Marktdurchdringung, steigende Text-Qualität, standardisierte Fachausdrücke, zeitsparende Schreibprozesse, reduziertes Textvolumen. Sprachbewusste Firmen wie die ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG, Basler Versicherungen Schweiz oder die Österreichische Post AG profitieren bereits von der CW-Strategie. Förster lehrt das Fach Corporate Wording exklusiv an der HAW Amberg-Weiden (Bayern). Die internationale Lösung „Colorword Communication“ wird heuer erstmals an der MSSP Massachusetts School of Professional Psychology gelehrt.

Seminar-Premiere in Wien


Das Seminar „Unternehmenssprache dirigieren“ vermittelt, wie man Unternehmenssprache konform zur Marke und relevant für Zielgruppen einsetzt. Darüber hinaus geht es in einem vertiefenden Modul darum, wie man das Sprachklima in alle geforderten Sprachen überträgt und nachhaltig managt.

Für diesen Teil referieren die Experten Petra Dutz und Klaus Fleischmann. Beide beschäftigen sich seit Jahren damit, wie Inhalte in andere Sprachen zielgruppengerecht und auf die lokalen Gegebenheiten abgestimmt, übertragen werden. Die Übersetzerin und Partner-Managerin bei SDL Language Technologies, Petra Dutz, erklärt gemeinsam mit dem Terminologen Klaus Fleischmann, Geschäftsführer von Kaleidoscope, wie diese Herausforderung systematisch gemeistert werden kann.

Folgende Themengebiete stehen im Fokus

+   CW-Sprachkompetenz (Texten wie ein Profi)
+   CW-Strategiekompetenz (CW beginnt beim „Übersetzen“ der Markenwerte + Der Wert einer klaren Unternehmenssprache)
+   Weltweite Abstimmung und laufende Pflege von Terminologie (Mehrsprachigkeit in der Unternehmenssprache)

Zeit und Ort: Donnerstag, 14. November 2013
Suite Hotel am Kahlenberg, Raum „Ellipse“
Am Kahlenberg 2-3, 1190  Wien

Die Seminargebühr beläuft sich auf € 575,– exkl. 20% MwSt. bzw. auf € 535,–  exkl. 20 Mwst. für Personen aus allen Unternehmen, die Kunden von Kaleidoscope oder Mitglieder der XING Gruppe „Corporate Wording®“ sind.

In der Seminargebühr ist die Verpflegung im Seminarhotel (Seminargetränke, Pausensnacks und Mittagessen) bereits enthalten. Begrenzte Teilnehmerzahl!

Anmeldung bzw. Informationen unter: arnold@kaleidoscope.at, Tel. +43 676 843498 249 bzw. http://www.kaleidoscope.at/corporatewording/

Als Corporate Identity und Corporate Design erfunden wurden, ist die Sprache vorerst links liegen gelassen worden. Hans-Peter Förster entwickelte das Konzept und die Marke ”Corporate Wording”.
Der Standard, Wien

Hans-Peter Försters CW-Strategie, die Methode der 4-Farben-Sprache und seinen Lehrgang können wir anderen Firmen sehr empfehlen. Unternehmen sollten die Mühe nicht scheuen, eine klare, verständliche Sprache zu pflegen und ihre Identität durchgängig zu kommunizieren. Umso besser werden sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen und desto angenehmer wird der Dialog untereinander.
Claudia Weinhold, ENSO Energie Sachsen Ost AG


2012-10-17

A lot to do for Kaleidoscope at tekom 2012

A partner presentation, technology panels and tool presentations are on the Kaleidoscope task list for the annual tekom Conference (Oct. 23- 25, 2012) in Wiesbaden.

It, nevertheless, goes without saying that we will show all our new products at our booth 451 in hall 4, such as the Query Management solution “smartQuery" and new features of the proven solutions for terminology (quickTerm), in-country review (globalReview) and our expertTools. We are happy to book an appointment for you!

Stop by our joint booth, we organize again this year with our training and implementation partners Loctimize and mytag. At Booth 451, all your language workers’ needs will be covered!

Here is the list of "official" Kaleidoscope tekom appearances:
Presentation: Terminologie – fit für die Zukunft (in German!)
Klaus Fleischmann, Kaleidoscope & Christiane Jäger, Julius Blum GmbH
This partner presentation takes place on Thursday, 25.10. 2012 at 11.15 clock in room 6.1.

Tool Presentations:
In two tool presentations, Klaus Fleischmann presents interesting and proven solutions for the following topics:

  • Übersetzungs-Review & QA-Matrix aus einem Guss (in German)
  • Tuesday, 23.10.2012, 14.30 clock in room 4C


  • Wieprofitiert man von Übersetzerrückfragen?
  • (in German)
    Wednesday, 04.10.2012, 10.0 clock in room 2B2

    Technology panels:
    As the organizer, we welcome the commitment of the participating companies and look forward to an interesting discussion:


  • Quality Check Tool for Translations
  • Moderator: Kaleidoscope, Participants: DOG (ErrorSpy) eurocom, Kilgray, SDL, Palex (Verifika).
    Tuesday, 23.10.2012, 11.15 clock, room 2C


  • Terminology Life-Cycle-Management
  • Moderator: Prof. Klaus-Dirk Schmitz, Participants: Kaleidoscope, Acrolinx, Interverbum, SDL
    Thursday, 25.10.2012, 12.15 clock, room 2C

    Both technology panels are held in English.

    Vielbeschäftigt auf der tekom 2012


    Fachvortrag, Toolpräsentationen und Technologiepodien stehen neben der Messepräsenz (Stand 451, Halle 4) auf unserer Aufgabenliste für die tekom Jahreskonferenz 2012 vom 23. - 25.10.2012 in Wiesbaden.

    Selbstverständlich zeigen wir Ihnen aber an unserem Stand gerne alle unsere Neuheiten wie die Query Management LösungsmartQuery“ und die Neuerungen an den bewährten Lösungen für Terminologie (quickTerm), In-Country Review (globalReview) und unseren expertTools. Gerne reservieren wir auch einen Termin für Sie! 
    Schauen Sie vorbei an unserem Gemeinschaftsstand, den wir auch dieses Jahr wieder mit unseren Schulungs- und Implementierungs-Partnern Loctimize und mytag organisieren. Am Stand 451 werden Sie rundum beraten!

    Hier nun die Liste der „offiziellen“ tekom Auftritte von Kaleidoscope:

    Fachvortrag

  • Terminologie– fit für die Zukunft 

  • Klaus Fleischmann, Kaleidoscope & Christiane Jäger, Julius Blum GmbH
    Diese Partnerpräsentation findet am Donnerstag, 25.10. 2012 um 11.15 Uhr im Raum 6.1 statt.

    Tool-Präsentationen
    In zwei Tool-Präsentationen stellt Klaus Fleischmann interessante und praxiserprobte Lösungen für folgende Themenbereiche vor:


  • Übersetzungs-Review & QA-Matrix aus einem Guss 

  • Dienstag, 23.10.2012, 14.30 Uhr im Raum 4C



  • Wie profitiert man von Übersetzerrückfragen?

  • Mittwoch, 24.10.2012, 10.0 Uhr im Raum 2B2

    Technologie-Podien
    Als Organisator freuen wir uns über die Zusage der teilnehmenden Firmen und auf eine interessante Diskussion:



  • Quality Check Tools for Translations

  • Moderation: Kaleidoscope; Teilnehmer: D.O.G (Errorspy)., eurocom, Kilgray, SDL, Palex (Verifika)
    Dienstag, 23.10.2012, 11.15 Uhr, Raum 2C



  • Terminology Life-Cycle-Management

  • Moderation: Prof. Klaus-Dirk Schmitz; Teilnehmer: Kaleidoscope, Acrolinx, Interverbum, SDL
    Donnerstag, 25.10.2012, 12.15 Uhr, Raum 2C

    Beide Technologiepodien finden in Englisch statt.

    2011-09-15

    Globales Marketing

    So schnell kann es gehen. Gestern noch der „Mega-Hype“, sind „Social Media“ heute schon wieder ein alter Hut. „Globales Marketing“ heißt der neue Trend. Oder auch „Multilingual Branding“. Allein die Fülle der neuen Schlagwörter zeigt, dass es sich hier um eine neues, weitgehend unbearbeitetes Themenfeld handelt. Da und dort gibt es zwar den einen oder anderen Feldversuch. Ganzheitliche Ansätze, wie man dieses brisante Thema erfolgreich meistern kann, fehlen aber noch völlig.
    Hausaufgaben machen

    Weiter als in der Marketingabteilung sind da die Kollegen der Produktdokumentation. Hier gibt es schon erfahrene „Lokalisierer“, die gewohnt sind, Inhalte an die jeweiligen, regional oft beträchtlich unterschiedlichen Bedürfnisse anzupassen. Erste Versuche, diese bestehende Infrastruktur für das „Globale Marketing“ zu nutzen, waren viel versprechend. Generell lässt sich diese neue Herausforderung nur lösen, wenn die Hausaufgaben gemacht werden.
    Es geht also darum,
    1. strategisch zu planen,
    2. alle Maßnahmen zu integrieren,
    3. messbare Ziele zu setzen und zu überprüfen,
    4. erfolgreiche Lokalisierungsprozesse mit funktionierendem Workflow, bewährter Software, konsistenter Terminologie, Translation Memories und In-Country-Reviews zu übernehmen,
    5. ein Basispaket mit einem Subset an Terminologie, Claims, Slogans, Brands und wichtigen Botschaften für jeden Markteintritt zu definieren,
    6. die richtigen Übersetzer zu finden.
    Die Wahl des Übersetzungspartners ist von entscheidender Bedeutung. Schließlich geht es bei der notwendigen Lokalisierung um weit mehr als „nur“ eine Übersetzung.

    Erfolg oder Stückwerk

    Richtig ausgeführt trägt dieser Prozess, wie man die wichtigsten „globalen“ Botschaften auf die jeweiligen „lokalen“ Gegebenheiten adaptiert, ganz wesentlich zum Gelingen von „Global Marketing“ bei. Falsch gemacht bleibt – im besten Fall – alles nur Stückwerk. Im schlechtesten Fall sind Facebook, Twitter, Badoo, Orkut, Hi5, Renren, Cyworld und wie die ebenfalls oft lokal dominanten Social Media-Möglichkeiten alle heißen, voll davon. Dann wird der Globus schnell zum Dorf und ein Mega-Flop droht.
    P.S. Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen wollen: Kaleidoscope plant für November eine Veranstaltung zu diesem Thema. Als Keynote-Speeker haben wir Svend Hollensen gewinnen können. Der international anerkannte Fachmann auf dem Gebiet des Globalen Marketings wird sicher einige interessante Aspekte und Einsichten zu diesem Thema bieten. Kontaktieren Sie uns einfach unter info(at)kaleidoscope.at. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

    2011-03-08

    Übersetzerrückfragen oder Wie nütze ich das brach liegende Potential für Terminologie und Textqualität

    Übersetzerrückfragen oder Wie nütze ich das brach liegende Potential für Terminologie und Textqualität
     Übersetzer mit ihrem ausgeprägten Sprachgefühl sind ausgezeichnete „Usability-Tester“ von Texten aller Art. Durch ihre Querys machen Übersetzer die Autoren auf Ambivalenzen im Ausgangstext aufmerksam. Andere Rückfragen wiederum sind terminologischer Natur. Zusammen stellen diese Querys einen hohen Mehrwert dar, den es zu nutzen gilt. 

    Warum noch niemand Übersetzer-Rückmeldungen systematisch in den Workflow eingebaut hat, bleibt daher rätselhaft. Nicht zuletzt weil durch einen systematischen Ansatz einerseits die sprachliche Qualität des Ausgangstexte erhöht werden kann. Andererseits lassen sich durch den zusätzlichen Auf- bzw. Ausbau der Terminologie auch wesentliche Kosten sparen.

    Die Schwesterfirmen eurocom und Kaleidoscope haben sich daher gemeinsam dieses Thema angenommen und gehen der spannenden Fragestellung nach, wie z.B.: Wie können Übersetzerrückfragen kollaborativ und web-basiert gelöst werden? Wie können Terminologie relevante Rückfragen als Termkandidaten weiterverwendet und Verbesserungsvorschläge an die technischen Autoren weitergeleitet werden?

    Mehr erfahren Sie über dieses Thema in den nächsten Wochen und Monaten hier in diesem Blog, auf unserer Facebook-Seite, in unseren Tweets – und natürlich auch „live“: So leiten Anita Wilson, meine Kollegin von eurocom, und ich am eine Diskussionsrunde anlässlich der Gala am 29.3. 2011 in Lissabon. Des Weiteren halten Anita und ich einen Vortrag zu diesem Thema im Rahmen der tekom Frühjahrstagung am 14/15.4. 2011 in Potsdam.

    Was sind Ihre Meinung und Ideen zu diesem Thema? Schreiben Sie mir (blog (at) kaleidoscope.at) und/oder posten Sie!